====== Medienethik & Schulentwicklung ====== ~~NOTOC~~
KI begegnet uns im Alltag oft, ohne dass wir es merken: bei Filmvorschlägen, in sozialen Medien, bei Sprachassistenten. Wie bleiben Schüler:innen digital selbstbestimmt, und wie verändert sich dadurch Schule? Der Workshop von Prof. Dr. Christian Filk und Matthias Gramm (Europa-Universität Flensburg).
Menschen behalten die Kontrolle über ihre Daten und digitalen Aktivitäten, verstehen, wie ihre Daten genutzt werden, und treffen bewusste Entscheidungen im Umgang mit digitalen Medien.
Befasst sich mit den moralischen Fragen, die Medien und neue Technologien aufwerfen, etwa Datenschutz, Überwachung, Manipulation oder die Verantwortung von Unternehmen.
Leitfragen des Workshops: Wie beeinflusst KI unseren Alltag und unsere Entscheidungen? Welche Verantwortung haben wir als Lehrkräfte? Wie integrieren wir ethische Fragen in den Unterricht?
Die Plattformen werten aus, was wir liken und anschauen, und zeigen mehr vom Gleichen. So entsteht eine Filterblase, die bisherige Meinungen bestätigt.
Personalisierte Werbung oder ein ethisches Dilemma wie die Gesichtserkennung in Schulen: Daraus lässt sich eine kurze Unterrichtseinheit entwickeln.
Rolle der Lehrkraft: Medien, Algorithmen und KI sind heute wichtige Sozialisationsagenten. Sie prägen mit, wie Jugendliche aufwachsen. Reflexionsfragen: Wie trage ich dazu bei, dass meine Schüler:innen digitale Selbstbestimmung lernen? Welche Methoden und Werkzeuge setze ich dafür ein?
Die Kurzpräsentation fragt, was Schulentwicklungsprojekte mit KI gelingen lässt (nach Schumacher 2012). Damit Menschen sich engagieren, braucht es Bereitschaft zum Engagement, Erfolgszuversicht und eine wahrgenommene Veränderungsnotwendigkeit.
Beim Kollegium zählen unter anderem Lehrerselbstwirksamkeit, kollektive Selbstwirksamkeit und Offenheit für Neues; bei der Schule eine Kultur der Partizipation und Innovationsfreude, Zusammenhalt sowie eine offene, mitarbeiterorientierte Schulleitung.
Das Projekt „Niederschwellige Künstliche-Intelligenz-Bildung und Computational Thinking für ALLE“ der Europa-Universität Flensburg, der Hochschule Flensburg und der Nordakademie läuft vom 1. Juli 2024 bis 30. Juni 2029 (Förderung: EFRE und Land Schleswig-Holstein). Es will „Future Skills“ vermitteln und eine konstruktive, kreative und kritische Haltung gegenüber neuen Technologien stärken. Mehr unter dlc.sh ↗.
Die komplette Präsentation mit Diskussionsfragen, Praxisbeispielen, Gruppenaufgaben und Literaturliste.
Zwei Übersichtsfolien: Welche Faktoren bei Kollegium und Schule die Bereitschaft zum Engagement bestimmen und welche Bedingungen Schulentwicklungsprojekte gelingen lassen.
Die Zusammenfassungen fassen die verlinkten Dokumente sinngemäß zusammen; maßgeblich sind die Originale. Prozessverantwortlich: Dennis Clausen, dennis.clausen@bbz-rd-eck.de